| Datum | Ort | Veranstaltung | Km | Link | Ausrichter |
| 18.03. | Ladbergen | 39. Ladbergen Ultramarathon | 44 | Ladbergen | Uwe |
| 22.03. | Wallenhorst | 9. Finkennest Marathon | 42,6 | Nest | Gerd |
| 25.03. | Hasbergen | 48. Hüggel Marathon | 42,2 | Hüggel | Uwe |
| 28.03. | Pr. Oldendorf | 2. Sachsenweg Ultra | 64 | Sachsen | Ute |
| 28.03. | Rieste | 7. Alfsee-Ultra50+ | 51 | Alfsee | Andreas |
| 01.04. | Lengerich | 35. Haus Vortlage Marathon | 42,2 | Lengerich | Uwe |
| 03.-06.04. ab Karfreitag | Osnabrück | 1. Hasetal Etappenlauf Quelle / Mündung Dissen – Osnabrück – Gehrde – Löningen – Meppen | 190 | Hasetal | Ute, Gerd, Uwe |
| 08.04. | Osnabrück | 11. Hörner Bruch Ultramarathon | 43,8 | Bruch | Uwe |
| 11.04. | Lotte-Halen | 2. Halener Ultra | 47 | Ultra | Andreas |
| 12.04. | Bad Iburg | 12. Freeden Ultramarathon zur Freedenblüte | 45 | Blüte | Uwe |
| 15.04. | Hasbergen | 49. Hüggel Marathon | 42,2 | Hüggel | Uwe |
| 18.04. | Lengerich | 36. Haus Vortlage Marathon anlässlich der Mitgliederversammlung 100 Marathon Club | 42,4 | 100MC | Uwe |
| 19.04. | Ladbergen | 40. Ladbergen Marathon | 42,4 | Ladbergen | Uwe |
| 22.04. | Wallenhorst | 10. Marathon durch den Hollager Bombentrichter | 42,6 | Bombe | Gerd |
| 25.04. | Senden | 2. Venner Moor Ultramarathon | 45,5 | Moor | Nicole, Uwe |
| 01.05. | Lengerich | 7. Dyckerhoff Steinbruch Marathon | 42 | Steinbruch | Uwe |
| 09.05. | Detmold | 6. Rund um Detmold | 56 | Detmold | Uli |
| 14.05. | Münster | 1. X100 Rund um Münster Ultramarathon | 59 | Münster | Ute, Uwe |
| 16.05. | Wallenhorst-Rulle | 2. Wassermühlen-Ultramarathon Rulle | 47,6 | Mühle | Andreas, Friedhelm |
| 30.05. | Schloss Holte-Stukenbruck | 5. Rund um Schloss Holte | 50 | Holte | Uli |
| 04.06. | Münster | 3. Vom See zum Schloss Ultramarathon | 46 | Schloss | Uwe |
| 06.06. | Osnabrück | 6. Eversburger Gewässer Ultramarathon | 45,3 | Eversburg | Uwe |
| 13.06. | Osnabrück | 1. Osnabrücker Ringweg Ultramarathon | 69,6 | Ringweg | Ute, Uwe |
| 21.06. | Halle | 2. Schloss Tatenhausen Ultramarathon | 45 | Tatenhausen | Ute |
| 28.06. | Altenbeken | 1. Viadukt Ultramarathon | 45 | Altenbeken | Ute, Uwe |
| 04.07. | Münster | 4. Werse Marathon | 42,7 | Werse | Rainer, Uwe |
| 08.08. | Schloss Holte-Stukenbrock | 7. Holter Wand Ultra | 45 | Wand | Uli |
| 22./23.8. | Dissen, Lienen | 1. Ahornweg Ultra Etappenlauf über 67 km / 47 km Einzelstart Etappe 1 oder 2 ist möglich | 114 | Ahornweg | Ute. Uwe |
| 22.08. | Dissen | Ahornweg Ultra Etappe 1 | 67 | Ahornweg | Ute, Uwe |
| 23.08. | Lienen | Ahornweg Ultra Etappe 2 | 47 | Ahornweg | Ute, Uwe |
| 29./30.8. | Wallenhorst | ABGESAGT 3. Mühlenweg Ultra Etappenlauf | 100 | ABGESAGT | Gerd |
| 04.-06.09. | 51,5 km Velmerstot – Bielefeld 56,7 km Bielefeld – Lienen 55,4 km Lienen – Rheine | 2. Hermannsweglauf 3 Etappen | 164 | Hermann | Tanja, Ute, Benedikt |
| 18.10. | Lengerich | 8. Lengericher Ultratrail | 46 | Herbst | Uwe |
| 15.11. | Osnabrück | Georgsmarienhütter O (Null) | 47,7 | Null | Uwe |
| 2027 | 2027 | 2027 | |||
| 01.01. | Lengerich | 9. Lengericher Ultratrail am Neujahrstag | 46 | Neujahr | Uwe |
| 06.05. | Remerschen (LUX) – Koblenz | 2. Moselsteig Etappenlauf 380 km / 8 Etappen in Vorbereitung | 380 | Mosel | Ute, Uwe |
Berichte 2026
7.2.26 TTT Teufelskanzel
Tunnelweg-Teufelskanzel-Trailmarathon – Ein Trail über Schnee und Eis!
Nach einem kurzen Briefing von Gerno machen sich die etwa 60 Starter pünktlich um 9:00 Uhr bei plus 1° auf den Weg. Der Radweg ist fast eisfrei. Wir biegen ab in den Wald und stehen im Schnee! 10 Zentimeter!



Im Tunnel ist es wider Erwarten trocken! Wir hatten nach dem leichten Tauwetter gestern einen kleinen Bach erwartet. Vor mir duckt sich Stefan durch den Tunnel. Auch am Ausstieg gibt es keine nassen Füße, da hatte Gerno doch zuviel versprochen.

Nach dem Tunnel steht der Anstieg auf den Sponberg an. Auf dem vereisten, rutschigen Weg kommen wir kaum voran. Da wir dann noch den Ausstieg zu der Treppenanlage verpassen, quälen wir uns zum Schluss gefühlt senkrecht hinauf.

Endlich oben haben wir einen schönen leider sehr diesigen Blick auf das Werratal und Witzenhausen.

Nach dem Ausblick geht es bald bergab und hin zur stillgelegten Bahntrasse, die überwunden werden muss. Der Aufstieg ist schwierig, da die Vorläufer den Anstieg rutschig hinterlassen haben. Der Abstieg ist dann aber doppelt schwierig. So rutschig, es gibt kein Halten! So manch einer nutzt seinen Hosenboden für die Rutschpartie. Weiter geht es zurück zur DEULA. Nach 7,7 Kilometern haben die Kurzstreckler hier ihr Ziel erreicht.
Ich stärke mich am Auto und gehe als Letzter auf die lange Schleife. Bei Kilometer 10 ist Ende des Asphalts und der erneute Beginn von Eis und Schnee. Meine beiden Vorläufer legen hier ihr Ketten an, da bin ich gerne mit dabei. Die Yaktracks hatte ich letztmalig bei der Brockenchallenge an den Füßen. Weiter geht’s mit einem guten Gefühl an den Füßen durch die Winterlandschaft.

Die Ketten sind besonders im Abstieg oder wie hier bei hängendem Gelände sehr hilfreich. Immer wieder sehe ich Abdrücke von abgerutschten Läufern im Schnee. Nach dieser Passage steht der Aufstieg zur Burg Ludwigstein auf dem Programm.


Oben an der Burg kommt ganz kurz die Sonne raus, aber schon 2 Minuten später es ist wieder bedeckt. Im folgenden, sehr schweren Abstieg sind wir zu viert: Chrissy, Katica und Marco sind bei mir. In Werleshausen finden wir den VP und stärken uns. Swen trifft ein, er hat die folgende 13 km Runde bereits fertig: „Sauschwer, sehr tief und sehr glatt!“, berichtet er. Während er Richtung Ziel rennt machen wir uns auf den Weg auf die Runde zur Teufelskanzel. Nach 200 Metern stelle ich fest: Meine Stöcke stehen noch am VP. Mist, also zurück!

Alter Schwede! 25% bis 30% Steigung!!
Nun entlang der Werra Richtung Lindewerra. Bald bin ich in Thüringen. Der Kolonnenweg biegt nun links ab. Der Spaß beginnt. Von der Werra bis oben zur Aussicht sind es 1,3 km und 250 hm, wobei die Steigung immer weiter zunimmt. Endlich oben! Eine kurze Pause muss sein für den Blick ins Werratal, von wo der Aufstieg begann. Aber ich muss weiter. Ich bin noch immer nicht ganz oben. Ein Single-Schnee-Trail führt weiter bergauf. Hier waren nur wenige Leute vor den Läufern, die Spur ist nicht fest. Große Vorsicht, bloß nicht umknicken!

Der höchste Punkt unserer Strecke: die Junkerhöhe auf Höhe 511 Metern NN. Markiert mit einem Holzhindernis. Danach geht es 1,5 Kilometer mitten durch den Wald, immer schön der Spur folgen! Bis zur Teufelskanzel verliere ich etwa 60 Höhenmeter. Als ich etwas tiefer komme spüre ich, dass es taut. Die feuchten, seifigen Stellen werden mehr. Schnee, Eis und Sulz wechseln sich ab. Konzentration ohne Ende! Felsen tauchen auf und ich erkenne die Hütte an der Kanzel, da eine Funzel leuchtet. Kurz vor der Funzel biege ich rechts ab und komme durch den Schnee zum Felsen.

Die Stufen auf den Felsen sind total vereist. Aber mit den Yaktrax ist es kein Problem. Oben ein Foto mit Aussicht und vorsichtig wieder runter vom Felsen. Ein Blick zum Handy zeigt, der Akku ist bald leer. Also kurze Pause an der Hütte und die Powerbank mit dem Handy verbinden. Pling, das Handy lädt!

Weiter geht’s. Abwärts und durch Senken, in denen sich Schmelzwasser sammelt. Ich bin froh, dass ich die wasserdichten Socken genommen habe! Inzwischen habe ich 4 Läufer hinter mir gelassen, da ich mit den Ketten gut bergab laufen kann.


Nächster Halt Burg Hanstein. Ein Foto und dann abbiegen. Es geht zurück, hinab nach Werleshausen, wo ich den VP erneut anlaufe. Kurzer Plausch mit Gerno und Jens und dann weiter, nur noch 9 Kilometer. Dieses Mal mit Stöcken!Es folgt der letzte Anstieg, in Serpentinen geht es hinauf zur Ebenhöhe. Oben gibt es eine schöne Sicht auf Burg Ludwigstein. Dort war ich vor Stunden!

Auf der Ebenhöhe liegt im Schatten wieder viel Schnee. Es ist hier kälter, der Schnee knirscht. Die Sonne verabschiedet sich so langsam. Endlich in Unterrieden!

Die Werrabrücke etwa 1,5 Kilometer vor dem Ziel. Meine Yaktrax habe ich ausgezogen, denn sie drücken nach 6 Stunden doch etwas im Zehbereich. Im Ziel, endlich! Geschafft! Ohne Sturz! Welch ein Lauf! Alter Schwede! Nun ist Erholung angesagt! Auf einen Start morgen beim Haferberg-HasenmühleUltratrail werde ich verzichten!
01.11.25 Ultra Rund um Werther
Da ich schon um 7:20 Uhr vor Ort bin, starte ich mit Ute Karklis Genehmigung früher, denn nachmittags soll uns etwas Regen erwarten. Mit Komoot-Ansage mache ich mich auf den Weg. Erst ein bekannter Weg, danach geht es durch den farbigen Buchenwald hinauf zur Gaststätte Peter auf’m Berge. Es ist wärmer als gedacht.

Danach geht es bald bergab und auf der Nordseite des Teutos entlang. Der führende Läufer überholt mich, Mensch was kann der rennen! Ich folge einer „jetzt rechts halten!“-Komoot-Anweisung bergauf und höre nach 200 Metern die Ansage: „Du hast die Route verlassen, schaue auf die Karte!“ Wieder runter, blöd. Frank Albrecht hat mich derweil passiert, kurze Begrüßung und weg ist er. Eine heftige Rampe bringt meinen Puls an die Grenze, 180 bpm! Alter Schwede! Nur gut, dass ich die Stöcke mit dabeihabe. Gerd kommt mir entgegen, er hat sich verlaufen. Seine Uhr signalisiert ihm immer wieder, dass er falsch laufe. Er läuft zurück.

Endlich oben, kenne ich mich wieder aus, hier führte auch Katjas Laufstrecke entlang. Wieder abwärts zur Südseite des Teutos. Und die nächste Rampe! Ich bin 150 Meter hinaufgekraxelt, da ruft mich eine Läuferin zurück, die Strecke ginge unten weiter. Also zurück, denn ich vertraue der Läuferin. Kaum bin ich bei ihr, signalisiert ihre Garmin-Uhr, dass wir falsch sind. Mein Anstieg war doch richtig. Wie blöd, ärgerlich. Aber ich mache gute Mine zu bösem Spiel: „Nicht so schlimm, war ja nicht so weit, dieser Umweg!“ Nützt ja nix, würde Gerd sagen. Also bringe ich den Kreislauf in der Steigung wieder zum Glühen, 200 bpm zeigt später die Aufzeichnung, das kann nicht sein! Oder? Boah ey! Ich bin jetzt schon fertig, bei Kilometer 9. Jobst überholt mich.

Immer wieder gibt es schöne Aussichten als Belohnung! Zurück an der Gaststätte habe ich fast 12 Kilometer geschafft, gefühlt habe ich bereits einen Marathon absolviert. Utes kleine Ausgleichsrunde hatte es mächtig in sich. Nun weiß ich warum sie nicht mitläuft! Kurze Pause am Getränke-VP und weiter geht’s. Nun auf der Nordseite in westlicher Richtung. Ohne Rampen! Dafür mit Matschstellen und durch Quellgebiete. Ein Zaun versperrt den Weg. Sabine und ich lösen das Problem: Denn nur 30 Meter bergab verläuft parallel ein neuer Weg. Ob Gerd den Zaun wieder überstiegen hat? Bei Kilometer 17 verlasse ich den Teuto. Auf Nebenstraßen geht es wenig spektakulär nun Richtung Häger, ein Ortsteil von Werther. Hier gibt es den ersten VP. Ich treffe Ute, die Chefin, sowie Gerd und andere Läufer, die es sich gut gehen lassen! Die kleinen Kuchen sind sehr lecker! Bald muss ich weiter und prompt verlaufe ich mich wieder! Mist!

Nun gibt es Markierungen „RW“, die scheinen ausreichend zu sein, also schalte ich Komoot am Handy aus. Dann zieht es mich dringend in die Büsche. Es folgen Wege durch Wälder (gut!) und über Wiesenwege (schlecht!), ganz mieß, weil langes Gras die tiefen Treckerspuren verdecken. Statt Laufen, nur ums Überleben kämpfen, nur nicht umknicken in diesem Geläuf! Alter Schwede! Ich komme so langsam voran! Der Nieselregen wird stärker. Die Windjacke ist nun Gold wert! Die Beschilderung des Wanderwegs ist schlecht! Mist! Also Komoot wieder aktivieren.

Dann folgt ein sehr motivierender, drei Kilometer langer Umweg, nur um das Ortsschild von Theenhausen zu bewundern. Die folgenden Radwege sind eine Wucht! Der Regen regnet nun richtig, begleitet von einem fiesen Gegenwind. Ich bin erst bei Kilometer 35 und völlig im Arsch! Rund um Werther macht mich fertig! Bei Kilometer 36 habe ich Gerd wieder eingeholt und bei Kilometer 37 steht der 2. VP. Wir machen eine kurze Pause, der Regen leider nicht.
Kilometer 37,6 hier sollen wir den Wanderweg verlassen, um kurz darauf durch einen unwegsamen Hohlweg wieder auf den Wanderweg zu gelangen. Alter Schwede! Nun über die Werther Egge einen schönen Pfad mit Steinen und Wurzeln hinab nach Werther-Nord. Kein Regen mehr! Gerd und ich sind nun gemeinsam unterwegs.

Mehrmals heißt es: Nützt ja nix! Besonders die Rampe zum Werther Berg mit nochmals 180 bpm hinauf. Die Oberschenkel qualmen! Nun immer geradeaus. Wir laufen im Schatten des Berges, im Windschatten, denn wir hören das Rauschen rechts oben über uns in dem Bäumen. Heftiger Regen setzt ein, als wir im Anstieg zum Gottesberg sind. Oben auf dem Kammweg mache ich ein letztes Foto vom und im Regen. Es schüttet! Starkregen! Ich bin klatschnass bis auf die Haut, der starke Wind kühlt mich aus. Ich muss rennen und verlasse Gerd.

Den Bergweltenweg kenne ich, nun bergab. Das Regen klatscht mir ins Gesicht, das Wasser strömt über den Wanderweg. Ich renne, bergab, schnell. Der Wolkenbruch und der heftige Wind – ich muss zum Auto! Schnell! Kurz bevor ich am Auto bin lässt der Regen etwas nach. Ziel! Ende und aus! Alter Schwede, was für ein Lauf! Fix ins Auto auf die Rückbank und ohne Wind und Regen umziehen. Endlich raus aus den nassen Klamotten, Handtuch, und rein in trockene Kleidung. Die Schuhe sind nass, die Füße eiskalt. Fertig! Abfahrt! Heizung auf 23° und Sitzheizung volle Pulle. Das hilft! Nur die Füße, die werden erst später in der Wanne wieder warm!
Berichte 2025
17.5.25 Vom See zum Schloss Ultra

14.5.25: Die Strecke steht, die letzte Info soll raus, da meldet sich Jenny am Mittwoch mit dem Hinweis: „Du weißt, dass am Samstag in Münster ein großer Flohmarkt auf der Promenade, also genau auf der Laufstrecke, stattfindet!? Da gibt es kein Durchkommen!“ Nein, weiß ich nicht! Jetzt aber! Also google ich mal. Ergebnis:
Liebe Flohmarkt-Fans,
viermal im Jahr veranstaltet das Messe- und Congress-Centrum Halle Münsterland den Flohmarkt auf der Promenade zwischen Aasee und Schloss in Münster.
Termine für 2025
- Sa. 17.05.2025 8-16 Uhr
- Fr. 20.06.2025 20-2 Uhr Sommernachtsflohmarkt
Sa. 21.06.2025 8-16 Uhr (nur gewerblicher Markt) - Sa. 16.08.2025 8-16 Uhr
- Sa. 20.09.2025 8-16 Uhr
- Was erwartet euch? Kleine Schätze und große Schnäppchen! Von Vintage-Kleidung über Antiquitäten bis hin zu handgefertigten Kunstwerken – hier findet jeder etwas nach seinem Geschmack.
- Verkaufen oder Mitmachen? Private und gewerbliche Standplätze können direkt online gebucht werden. Außerdem können auf der anmeldefreien Wiese des ehemaligen Lindenhof-Geländes an der Promenade kostenfrei private Stände aufgebaut werden.
- Auf dieser Homepage findet ihr weitere Informationen.
Jenny hat Recht! Na, das kann ja heiter werden, denke ich! Bestes Wetter für einen Flohmarkt! Also gibt es nur eins: Streckenänderung. Die Strecke vom See über die Promenade geht nicht. Ich entwerfe zwei Alternativstrecken. Jenny schaut sie sich an und empfiehlt Alternative 2. Vom See direkt zum Gelände des alten Zoos und vorbei an der Tuckesburg zur Hüffer-Straße und über die Ampel zum Schlossgarten. Danach hinter dem Schloss her (vorne soll der gewerbliche Trödelmarkt stattfinden), dann entlang der Gräfte bis zur Schlossbrücke und auf der Pendelstrecke zurück zum See. Kilometermäßig sollte es passen, etwa 47,2 Kilometer werden es wohl sein.
Ute erstellt fix neue Tracks für Garmin und Komoot. Am Donnerstag marschiere ich die Strecke ab und markiere im Wald noch mit Flatterband die richtigen Abzweigungen. Die Strecke am Aasee ist problemlos. Die Alternativstrecke ist entlang der Hüffer-Straße ist zwar etwas blöd aber so funktioniert es.

Donnerstagabend erhalten die Teilnehmer dann letzte Informationen und die neuen Tracks. Puh! Geschafft! Danke Jenny + Ute!
Samstag 7:20 Uhr. Briefing. Nochmals kurze Hinweise zur Streckenänderung durch den alten Zoo plus Pendelstrecke. Alles klar, meine ich! Da tauch Frank auf, der nur 2 Runden laufen möchte und schon eine Runde fertig hat. Frank: „Im alten Zoo sind überall Flohmarktstände, kaum ein Durchkommen! Man kann aber alternativ von der LBS zur Himmelreichallee laufen und dann zur Hüffer-Straße!“ Also bitte ich ihn, das Feld mitzunehmen und einzuweisen. 5,4,3,2,1, los! Weg sind sie! Gemeinsam mit Michael mache ich mich auf die Socken. Marschieren ist angesagt, denn seit vorgestern plagen mich wieder Adduktorenprobleme.

Michael erzählt viel und ausgiebig über sein Projekt in jedem Bundesstaat der USA einen Marathon zu laufen. Nur 3 fehlen ihm noch! Die Zeit verfliegt! Die Strecke ist schön. Nun Richtung LBS und Schloss, ich bin gespannt. Es ist 8:30 Uhr und schon alles voller Leute. Allerdings kann man die Stände umgehen und über den Parkplatz laufen, dann 30 Meter etwas Gedränge und weiter geht’s.

Durch den Flohmarkt. Ich mache Fotos, denn das Getümmel muss auf die Urkunde. An der Hüffer-Straße tummeln sich die Radfahrer gemeinsam mit den Passanten auf dem Bürgersteig, mit Rücksichtnahme funktioniert es. Im Schlosspark ist dann plötzlich Ruhe, nix los! Die Rhododendren blühen und an der Gräfte zwitschern die Vögel.


In Runde zwei machen wir einen Ausflug zum Schlossvorplatz. Der ist komplett frei, der gewerbliche Flohmarkt darf hier wohl nicht aufbauen. Ein Foto und bald sind wir wieder an der Gräfte.

Michael verabschiedet sich nun, er will schneller laufen. Ich treffe auf dem Pendelstück Gerd und Volkmar (Frühstart um 6 Uhr) sowie Jenny, kurzer Austausch und weiter. Hier auf dem Stück der Strecke treffe ich nach und nach fast das gesamte Läuferfeld. Auch schön!


Im Gelände an alten Zoo fallen zwei Gebäude auf. Nr. 1: In der Nähe des alten Zooeinganges befindet sich die Tuckesburg. Heute ein Wohnhaus im Besitz der Stadt Münster.
Wikipedia: Die Tuckesburg liegt auf einem kleinen Hügel (dem „Weyhesche Hügel“) am Rande des alten Zoos. Sie war das 1892 erbaute Wohnhaus von Hermann Landois, in dem er vom 17. März 1892 mit seinem Affen „Lehmann“ bis zu seinem Tod lebte. Er ließ die Burg direkt neben dem von ihm gegründeten Zoologischen Garten nach seinen Vorstellungen erbauen. Dort nannte er sich „Graf Tucks“.

Nr. 2: Am ehemaligen Festungsgraben gibt es die Sperrmauer mit dem Wasserbär. Einem innen liegenden Riegel zur Entwässerung des Grabens. Natürlich heute nicht mehr in Betrieb. Und der Festungsgraben ist nun ganz fest in der Hand von laut quakenden Fröschen!
Am See ist nun auch mehr los, ab 11 Uhr frischt der Wind auf und die Segler schnallen ihre Rettungswesten an.

In der letzten Runde ist gegen 14:30 Uhr nur noch wenig los und die ersten Anbieter räumen ihren Krempel in übergroße IKEA-Taschen und mächtige Plastikboxen. So kann eine Person den gesamten Läuferverkehr lahmlegen! Egal, ich habe ja Zeit! Hier treffe ich auch noch Michael und Thomas die, mit Kaffeebechern bewaffnet, auch noch ein Schnäppchen machen wollen. Viel Erfolg dabei und Tschüß!

Die Resonanz der Teilnehmer ist dann sehr positiv: Schöne Strecke, kurzweilig, interessant, abwechslungsreich! Der Trödelmarkt hätte gar nicht so sehr gestört. Trotzdem werde ich bei der Planung der 2. Auflage auf die Flohmarkttermine achten!
Oder vielleicht doch wieder parallel? Als Highlight? Der einzige Ultra mit Flohmarkt! Einzigartig!
(alle Fotos: Uwe Laig)
29.3.25 Sachsenweg Ultra 63 km

Preußisch Oldendorf – Steinhagen 63 km 1.365 Hm 13° sonnig
Um 7 Uhr ist Treffen an der Friedrichshöhe in Steinhagen. Mehrere PKW (Danke den Fahrern!) transportieren die Läufer nach Preußisch Oldendorf zum dortigen Schwimmbad (Höhe 85 NN). Dieses ist geschlossen, ein Schild weist auf das Ende des Badebetriebes am 7.9. hin. Punkt 8 Uhr gibt Ute Karklis nach einem kurzen Briefing den Start frei. 18 Unerschrockene machen sich auf die Socken. Schon nach etwa einem Kilometer sorgt Ute dafür, dass sich das Teilnehmerfeld ordentlich auseinanderzieht. Es gilt querwaldein über ein Rodungsgebiet zu gelangen. Bäume liegen quer, Äste im Weg und wer versucht, es zu umlaufen, stellt schnell fest, dass Brombeerranken sich auch nicht kampflos geschlagen geben.

Endlich endet das weglose Stück und es ist ein Waldweg erkennbar. Mit Markierung! Die ersten 100 Höhenmeter sind geschafft. Bald sehe ich, dass wir diesen Bereich auch hätten umlaufen können. Wie meint Ute ganz trocken: „Als ich den Weg letztes Jahr erkundet habe, lagen dort keine Bäume!“ Nun geht es nach der ersten Höhe hinab nach Börninghausen (85 NN), dort beginnt der zweite Anstieg des Tages! Die Sonne setzt sich nun immer mehr durch, es macht Spaß!

Wir folgen dem Track, immer weiter bergauf, bis ein Turm sichtbar wird. Der Nonnenstein (273 NN). Zur Namensfindung gibt es eine Geschichte.

Die Sage: Laut einer Sage verdankt der Nonnenstein seinen Namen einem schönen Burgfräulein namens Hildburga: Sie war die Tochter des Ritters, dessen Burg auf dem Berg stand. Zum Missfallen ihres Vaters war das Fräulein in den armen Ritter vom Limberg verliebt, und so veranstaltete der Vater ein Turnier: Der Ritter, der gewinne, dürfe um ihre Hand anhalten. Und so kam es, dass sich am Ende des Turniers der Vater und der Ritter vom Limberg gegenüberstanden. Sie prallten mit ihren Pferden und Lanzen so stark aufeinander, dass sie sich gegenseitig aufspießten und starben.
Hildburga versprach nach diesem Drama, Nonne zu werden, und machte aus der Burg ihres Vaters ein Kloster. Nach ihrem Tod regierten die Nonnen dort so kaltherzig und erbarmungslos, dass die ansässigen, verarmten Bauern die Burg stürmten und bis auf einen einzigen Turm und den Grundstein zerstörten. Daher der Name „Nonnenstein“. Im Volksmund hat sich der Name des Berges irgendwann auch auf den Aussichtsturm übertragen.

Der Turm wurde 1897 errichtet und 1968 auf 14 Meter Höhe aufgestockt. Martina, Katja, Lars, Uli, Friedrich und Marco erklimmen die Aussichtsplattform. Ob sie tatsächlich bis zum Hermannsdenkmal schauen konnten, verraten sie nicht.

Der herrliche Ausblick, den wir beim Bergablaufen genießen, reicht bis zum Teutoburger Wald, den wir in etwa 40 Kilometern in Borgholzhausen erreichen werden.
In Rödinghausen haben wir das Wiehengebirge verlassen und auch der Hund verlässt uns hier. Hans gibt seinen Leihhund beim Besitzer ab und bald sind wir in einer Achtergruppe unterwegs. Es ist nun weitgehend flach, Wiesen- und Waldwege wechseln sich mit Straßen ab.

Auf dem Weg durch das Kilverbachtal kommen wir vorbei an „Höpkers Eiche“, die hier schon seit über 250 Jahren steht. Die Strecke verlässt immer wieder die direkte Route, und führt, immer wieder abbiegend, über schöne Wege. Mühlen und Mühlenteiche sind Zeugen der Versorgung der Bevölkerung im Mittelalter.


Bei Bruchmühlen werden die Bahn, die Else und bald die A30 überquert. Ein Unfallort (totaler Blechschaden) wird gerade geräumt und die „Bruchmühlen“ werden abgeschleppt.
Und schon sind wir wieder im Wald unterwegs. 7 Gestalten oder 7 Zwerge! Mir kommt das Zwergenlied von Otto in den Sinn.

Hey Zwerge, hey Zwerge, go, go,go!
An einigen Stellen weichen die Streckenmarkierungen vom Track ab, aber immer wieder kommen die Varianten zusammen. Ute hat einige Male die Strecke „umgelegt“! So auch kurz vor Riemsloh. Den Verpflegungspunkt bei km 22,8 erreichen wir dann aber gemeinsam und die Schlacht am hervorragenden kalten Buffet beginnt. Carina, danke für die perfekte Betreuung!

Nach der Pause geht es weiter über Schiplage zum Schloss Königsbrück. Das sehenswerte Schloss ist von einem doppelten Wassergraben umgeben, was aber nicht hilft, wenn das Schlosstor nicht verschlossen ist!

Der Sage nach soll der Sachsenherzog Wittekind 783 seine Männer vor der Schlacht an der Hase gegen Karl den Großen an der Brücke über die Warmenau gesammelt und von hier aus befehligt haben. Dies ist heute schwer nachzuweisen, sicher ist nur, dass die Sachsen die Schlacht verloren haben.
Lars versucht, uns zu einem Besuch im Schloss zu überreden, wir lehnen ab, denn wir müssen weiter dem Sachsenweg folgen! Immer wieder grüßen uns die Kirchtürme kleinerer Gemeinden, so auch die von Theenhausen und Barnhausen zwischen denen sich bei km 38,5 das Wasserschloss Haus Brinke befindet.

Ein endloser Wiesenpfad! Was jedoch lockt, sind die plötzlich recht nahen Berge. Der Teutoburger Wald ist nicht mehr weit entfernt. Über einen Umweg erreichen wir dann endlich bei km 42,2 Borgholzhausen. Marathon ist geschafft, nur noch 20 Kilometer.

Hier endet der Sachsenweg. Ute hat die Fortsetzung nun über den Hermannsweg geplant. Ich muss die Zwergentruppe ziehen lassen, da ich dringend ein Blasenpflaster an die rechte Ferse heften muss. Das dauert! Lange! Nun bin ich alleine unterwegs! Wo geht es weiter? Ich starte Komoot und folge den Ansagen hinauf Richtung Burg Ravensberg.

Kurz vor der Burg zweigt der Track links ab. Ich folge dem Weg und lasse ich die Burg rechts liegen, denn vielleicht erreiche ich meine Einheit noch!? Bald führt der Weg (ein Pendelstück) zum Haus von Benedikt, wo sich der zweite VP bei km 47,7 in der Garage befindet. Ich treffe noch Uli und Stephan aber meine Truppe nicht. Als ich mich nach einer Stärkung wieder auf den Weg mache, kommen mir bald meine Mitläufer entgegen. Sie haben noch den Umweg zur Burg Ravensberg gemacht, das alte Gemäuer bestaunt und die Aussicht genossen.

Weiter geht es nun über gut markierte und oft breite Forstwege. Störend ist der teilweise grobe Schotter. Augen auf und Füße hoch! Ein Blick zurück, von meinen Zwergen ist noch immer nichts zu sehen; ob ich es vor ihnen ins Ziel schaffen kann?! Diese moderate Steigung ist der Aufgalopp für zwei Kracher, die nun folgen werden. Bei Km 50,7 über die Straße und hinein in einen Anstieg, der mich 2 Kilometer lang beschäftigen wird. Immer wenn ich meine, ich sei oben, sehe ich eine Fortsetzung. Alter Schwede! Die Beine brennen, ich will nicht mehr! Ein Wanderer kommt mir entgegen und muntert mich auf: „Gleich geschafft!“ Dann endlich oben. Eggeberg (312 NN) heißt der Kamerad! Schön ist: Wer hoch steigt, kann weit gucken!

Wiehengebirge, von dort kommen wir!

ein Vorort von Steinhagen!?
Während ich bereits bergab laufe, befinden sich die anderen noch im Anstieg. Mit Stöcken ist man deutlich im Vorteil!

Ging es zwei Kilometer bergauf, so folgen nun zwei Kilometer bergab bis Halle, zur Unterführung – und wieder bergauf! „Kaffeemühle 600 Meter“, besagt das Schild. Ich überlege, dort kurz einzukehren. Als ich die „Kaffeemühle“ nach mühsamer Steigung erreiche, ist mir klar: Nix Kaffee und nix Kuchen, nur Aussicht!

Den Namen „Kaffeemühle“ haben Haller Bürger vermutlich aus zwei Beweggründen zum Rufnamen des Pavillons erwählt. Zum einen ist die Form des Gebäudes unverkennbar einer kleinen Kaffeemühle ähnlich, zum anderen war das Gärtnerhaus eine Zeit lang Schankstube des Sonntagskaffees der Haller Bürger. Von hier aus können 34 Kirchtürme unterschieden werden, wobei die Türme von Münster und Hamm die entferntesten sind. Auch die fern gelegenen Berge von Kassel sind bei guten Bedingungen zu sehen.
Nochmals ein Abstieg und dann gönnt uns Ute eine letzte Quälerei. Zuvor lege ich eine kurze Pause ein, denn meine Garmin warnt vor schwachem Akku und verlangt nach der Powerbank. Vorbei an Haus Ascheloh führt nun der endlose Anstieg immer weiter hinauf auf den Hengeberg, auf Höhe 306 Meter, wo sich eine Schutzhütte befindet. Alter Falter! 59,5 Kilometer zeigt meine Uhr. Von meiner Zwergengruppe noch immer keine Spur.

Es ist etwa 17:50 Uhr, die Sonne macht sich auf den Weg zum Untergang, ich mache mich auf die letzten 3 Streckenkilometer. Nun fast ausschließlich bergab. Als ich auf den Wanderweg „Bergweltenweg“ treffe, kenne ich den Rest der Strecke. 600 Meter vor dem Ziel überhole ich Frank, der hier wandernd unterwegs ist. Der Rest ist der Wiesenweg zum Ziel Friedrichshöhe. Geschafft! 63 Kilometer und 1.365 Höhenmeter zeigt Garmin an, was von meinen Beinen vollumfänglich bestätigt wird. Nach und nach treffen dann auch die anderen Zwerge ein und ein besonderer Ultra geht zu Ende. Als Belohnung erhält jeder Finisher eine besondere Medaille. (Uwe 10:17:31 Std. Platz 8/16)

Fazit: Eine abwechslungsreiche Strecke, deren Herausforderungen auf den ersten 7 und insbesondere auf den letzten 20 Kilometern liegen. Oder, wenn der Marathon voll ist, fängt dieser Ultra so richtig an!
22.3.25 Ultratrail Oerlinghausen
Um 8:00 Uhr gibt Uli Schilder nach einem kurzen Briefing den Start frei und das kleine Läuferfeld macht sich mit mir auf die Socken. Bei einem richtig kühlen Gegenwind lerne ich zunächst die City von Oerlinghausen kennen, bis es rechts ab auf den Schneiderbrink geht, wo mich eine erste Treppenanlage begrüßt. Prima! Bald bin ich auf der Hermannstraße Richtung Osten unterwegs.


Bei Kilometer 1,8 erreiche ich ein gelbes Hinweisschild: Himmelsleiter! Eine echte Attraktion der Stadt, es geht nun 250! Treppenstufen hinauf zum Tönsberg. Alter Schwede! War mir unten noch kalt, oben glühen Oberschenkel und Kopf. Am Ausstieg befindet sich ein Turm, der Rest einer ehemaligen Windmühle mit Spitznahmen „Kumsttonne“.

Die Stadt informiert: Auf dem Tönsberg (334 Meter über NN) in Oerlinghausen befindet sich dieser Windmühlenstumpf. Er ist das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt Oerlinghausen. Die Mühle aus dem Jahr 1753 verlor bei einem Sturm die Flügel und blieb in diesem Zustand auf dem Berg stehen. Der Name Kumsttonne leitet sich vom Weißkohl ab (Kumst = Sauerkraut) und der Windmühlenstumpf erinnert an ein Kochgefäß.
Nachdem ich eine herrlich gelegene Gaststätte (Berggasthof Tönsblick) passiert habe, führt ein Trail bergab zu einem Sträßchen. Auf Straße und breiten Waldwegen lässt es sich nun gut laufen.

Unterhalb der Sachsenquelle befindet sich ein Wassertretbecken mit Hinweis auf den Feuersalamander, der hier im Bereich des Schnakenbaches vorkommen soll. Ab hier ist nun Schluss mit Kultur, es folgt Natur pur! Auf schmalen Wegen gelange ich zu km 4,6 wo eine kleine Ehrenrunde (1,4 km und 35 Hm) beginnt. Auf anderen Wegen hinauf zum Tönsberg mit der Hünenkapelle, Reste einer frühmittelalterlichen Kirche, und dann kommt die berüchtigte Steigung, heute allerdings bergab. 13mal habe ich diese bei meinen Hermannsläufen bezwungen.

Bald erreiche ich die Stelle bei km 7, die Uli besondere erläutert hatte: Hier führt die Strecke links ab und später kommen wir vom Weg geradeaus zurück, um dann hier in den dritten Weg, ganz rechts abzubiegen. Also erst links ab, dem breiten Weg folgen. Kurz vor der folgenden Trailpassage über eine Bergkuppe bremst mich einmal mehr eine schöne Aussicht!

Kilometer 8,3, hier gibt es ein 300 Meter langes Streckenteil, das ich später in anderer Richtung belaufen werde. Irgendwann geht es plötzlich links ganz steil bergab. Gut, dass es heute trocken ist, denn bei Nässe würde es hier eine ordentliche Rutschpartie geben! Der Weg führt dann quer durch eine Schonung, da der eigentliche Weg mit Brombeerranken verstopft ist.

Überall wo die Bäume mit ihrem Schatten fehlen, machen sich Sträucher und Brombeeren breit. Nördlich von Stapelage geht die Strecke zur Abwechslung wieder über eine Straße. Nicht lange, dann führen Waldwege an einzelnen Gehöften und an einem Teich vorbei. Wieder hoch und runter. Gefühlt mehr hoch! Schon steht wieder ein heftiger Anstieg an. Alter Falter! Es geht steil hoch zum Esbatzen 287 NN, um dann hinab zum VP zu laufen.


Nach einer Stärkung mache ich mich nun auf den Rückweg. Zunächst folge ich weiter dem Wanderweg „Auf den Spuren der Wildkatzen“ hin zum Hermannsweg, der hier schnurgerade verläuft. Gerade als es anfängst langweilig zu werden, verlasse ich die Waldautobahn, um links abzubiegen. Ein Pfad führt nun steil nach oben. > 20% Steigung über mehrere hundert Meter gehen mächtig in die Beine. Ein Querweg lässt mich hoffen! Vergebens, ich muss weiter bergauf. Alter Schwede! Auf dem Kamm nach rechts und sofort nach links und noch eine Steigung hinein ins Grüne. Ein dichter Teppich aus Bärlauch setzt einen farbigen Akzent, belohnt mich nach der Quälerei.


Nun folgt auf der Höhe (Stapelager Berge, 365 NN) ein herrlicher Trail mit Aussichten nach rechts und links. Umgestürzte Bäume müssen umlaufen oder überwunden werden. Es macht Spaß! Im folgenden Abstieg werde ich in Runde 2 den Veranstalter treffen, der mich nach einem Strauchler über Brombeerranken vor einem Sturz bewahren wird. Danke Uli!



Der Blick richtet sich nun nach Süden, wo der Truppenübungsplatz liegt und sich der mehrere Quadratkilometer große “Sandkasten“ zwischen Oerlinghausen und Augustdorf befindet.

Dass es in Oerlinghausen nicht nur Sand gibt, beweist der Steinbruch. Hier wird im Teutoburger Wald Kalkstein abgebaut. Kaum habe ich das Foto gemacht, tauchen nach 23 Kilometern das Schwimmbad und das Ziel auf.
Nach einer ordentlichen Verpflegung am Auto starte ich in die nächste Runde und „freue“ mich schon auf die „Himmelsleiter“ second edition!
Fazit: Ein anspruchsvoller Ultra mit abwechslungsreicher Streckenführung! Einige Trailpassagen, wenig Asphalt, viele Treppenstufen und ein unvergesslicher Anstieg. Wer den Tönsberg (Hermannslauf) mag, wird den Anstieg auf die Staperlager Berge lieben. Alle anderen werden fluchen!
Eversburger Gewässer Ultra 45k
Eine Streckenbeschreibung in Bildern




Zurück am See nun auf der anderen Seite, weiter vorbei am Café-Restaurant Rubbenbruchsee und zum Parkplatz. Möglichkeit zur Verpflegung.


















Nun zurück wie auf Hinweg. Nach Unterqueren Gleisanlage 1 nun aber geradeaus halten. Dem Radweg zurück zum Parkplatz zum Ziel / zur nächsten Runde folgen. 15,1 km sind dort geschafft.

Osterlaufserie 2024
Über Etappe 4 berichtet Ute Karklis
177 Kilometer in 4 Etappen von Porta Westfalica nach Hörstel stehen dieses Jahr auf meinem Laufzettel. Drei Etappen und 130 Kilometer liegen bereits hinter uns Etappen-Läufern. Von 8 Gestarteten sind noch 7 im Rennen. Dazu gesellen sich jeden Tag Einzeletappenläufer.
Heute am Ostermontag treffen wir uns im Ziel in Hörstel-Bevergern und bilden Fahrgemeinschaften zum Start in Mettingen.

Um 8:05 Uhr machen wir noch schnell ein Gruppenfoto (im Dauerregen), wenig später starten 12 Teilnehmer zur finalen Etappe. Drei Läufe und 130 Kilometer liegen seit Karfreitag bereits hinter mir, meine Beine sind noch erstaunlich fit. „Vorsicht Krötenwanderung“ steht auf dem Schild, ob wir gemeint sind? Es geht über einige Hügel und Waldwege, die alle sehr nass, tief und rutschig sind.
Gestern Abend wurden die Osterfeuer entzündet. Kaum standen diese so richtig in Flammen, entschloss sich Petrus, dem munteren Treiben ein Ende zu bereiten. Eine Gewitterfront zog mit Blitz und Donner und Starkregen über das Tecklenburger Land. 15 Liter waren über Nacht pro Quadratmeter gefallen, was wir heute unter und in den Schuhen deutlich spüren.

Dazu plästert es weiterhin heftig, wie es der Wetterbericht für den Vormittag leider richtig prognostiziert hat. Die Strecke folgt dem Töddenweg, ein Weitwanderweg, der der Route der Wanderkaufleute im Mittelalter Richtung Holland folgt. Nach 17 Kilometern liegen der Wald hinter und der Mittellandkanal vor uns. Bald führen uns Wiesenwege und Nebenstraßen zum Heiligen Meer, einem Moorgebiet, dass seinem Namen heute wirklich alle Ehre macht.

Die Wiesen stehen genauso unter Wasser wie auch die Wege. Augen zu und durch, denke ich mir, es ist sowieso schon alles nass. Auch meine Klamotten sind durchnässt, Regen oder Schweiß, ich weiß es nicht. Der aufkommende Wind macht es nicht besser. Bei km 26,4 steht im Dreistädteeck Hopsten, Ibbenbüren und Recke eine Schutzhütte. Hier hat Uwe einen Verpflegungsstand aufgebaut und zusätzlich einige Jacken und diverse Funktionswäsche zum Wechsel bereitgelegt. Wunderbar! Ich greife zu einem langärmeligen Unterhemd, tausche nass gegen trocken. Leider kann ich mich gar nicht bei ihm bedanken, denn er fährt gerade zwei Läufer (Aufgabe) zum Ziel.

Gestärkt mache ich mich auf die letzten 19,8 Kilometer. Hans Würl ist an meiner Seite und gemeinsam laufen wir nun die teils langen Geraden und spornen uns gegenseitig an. In Bevergern folgen wir ein Stück dem Dortmund-Ems-Kanal, passieren eine große Schleuse und gelangen in den Huckberg.

Höhlenausgang
Eine letzte Steigung zur Hexenhöhle. 20 Meter lang und nur 1,50 Meter hoch! Mit Stirnlampe von Hans und mit eingezogenem Kopf durchforschen wir die Höhle. Danach 30 Meter die Böschung hinauf zum Wanderweg krabbeln und mit Genuss noch 400 Meter gemeinsam mit Hans hinab zum Ziel schweben. Geschafft! 4 Etappen, 177 Kilometer und 3.100 Höhenmeter liegen hinter uns.

Als ich etwas später im trockenen Auto sitze und nach Hause fahre, denke ich, dass morgen leider keine Etappe mehr ansteht. Lust hätte ich schon. Nun heißt es warten bis zum Herbst, wenn der Moselsteig und der Hermannsweg als Etappenlauf anstehen. (Ute)

1. Moselsteig-Etappenlauf 2024
8. Etappe 5.10. Hatzenport – Koblenz 45,8 km 1.475 hm

| Name | 1. Etappe | 2. Etappe | 3. Etappe | 4. Etappe | 5. Etappe | 6. Etappe | 7. Etappe | 8. Etappe | Gesamt |
| Ropertz, Nina | 07:15:43 | 05:59:00 | 06:20:31 | 06:29:38 | 07:00:57 | 07:33:57 | 06:49:14 | 06:43:03 | 54:12:03 |
| Hamburger, Madeleine | 09:23:49 | 08:10:31 | 07:52:08 | 08:18:13 | 09:06:40 | 09:12:48 | 08:45:25 | 08:39:43 | 69:29:17 |
| Büsing, Ilka | 09:23:49 | 08:10:31 | 07:52:08 | 08:18:13 | 09:06:40 | 09:12:48 | 08:45:25 | 08:39:43 | 69:29:17 |
| Schulte, Melanie | 09:53:48 | 08:36:00 | 08:57:36 | 09:26:51 | 10:04:29 | 11:03:26 | 09:56:51 | 09:07:09 | 77:06:10 |
| Karklis, Ute | 09:53:48 | 08:36:00 | 08:57:36 | 09:26:51 | 10:04:29 | 11:03:26 | 09:56:51 | 09:07:09 | 77:06:10 |
| Popp, Natascha | 10:07:00 | 08:14:16 | 08:21:20 | 09:00:20 | DNS | 09:48:58 | 09:22:58 | 08:44:44 | |
| Gabriele Eisele | 12:33:46 | 09:55:16 | DNS | DNS | DNS | DNS | 10:08:19 | 09:43:30 | |
| Annette Bruns | 10:08:19 | 09:43:30 | |||||||
| Zhabitskiy, Iakov | 06:48:31 | 05:38:14 | 05:25:10 | 05:57:22 | 06:20:11 | 06:43:22 | 06:27:02 | 06:18:22 | 49:38:14 |
| Brockmann, Benedikt | 07:15:43 | 05:59:00 | 06:20:31 | 06:29:38 | 07:00:57 | 06:48:02 | 06:49:14 | 06:33:37 | 53:16:42 |
| Behrens, Thomas | 09:23:49 | 08:10:31 | 07:52:08 | 08:18:13 | 09:06:40 | 09:12:48 | 08:45:25 | 08:39:43 | 69:29:17 |
| Albrecht, Frank | 10:07:00 | 08:14:16 | 08:21:20 | 09:00:20 | 07:53:37 | 09:48:58 | 08:22:58 | 08:44:33 | 70:33:02 |
| Junker, Gerd | 12:33:46 | 09:55:17 | 10:35:34 | 11:17:51 | 11:27:00 | 12:50:00 | 11:51:51 | 11:52:11 | 92:23:30 |
| Alexander Henschel | 09:03:58 |

Um 7:20 Uhr gibt es in der Herberge überraschend doch ein Frühstück. Katrin-Kaffee, Aral-Brötchen plus Saft und Schoko-Brötchen werden auf dem Flur der „Ferienwohnung“ serviert! So verwöhnt startet die 8-Uhr-Truppe bei nur 4°! Hatzenport liegt bald hinter uns und wir steigen auf in den dichten Nebel, der nur 50 Höhenmeter oberhalb einsetzt. Sichtweite 30 Meter! Als sich die Sonne dann durchsetzt, gibt es herrliche Bilder. Oberhalb von Löf gibt es wieder eine Höhe zu erklimmen.

Hinab nach Löf zur Mosel, die hier auf Höhe 80 Meter/NN fließt. Über die Brücke und bald passieren wir Alken und Oberfell, wo wir bei km 12,5 den mit 322 Meter/NN höchsten Punkt der heutigen Etappe erreichen. Bei km 17,8 haben Katrin und Ralph den 1. VP aufgebaut. Nur wer den weißen Pfeilen folgt findet den Platz.

In Niederfell haben wir die 240 Höhenmeter wieder verloren und wechseln zurück auf die linke Moselseite. Insgesamt gibt es rund 1.500 Meter Steigung, die sich aber heute auf nur 30 Kilometer verteilen und diese Etappe damit sehr schwer machen.

Bei km 29 nochmals hinauf 250 Meter/NN. Alter Schwede! Nun liegt die letzte heftige Steigung hinter den Teilnehmern. Oberhalb von Winningen hat Uwe den VP an einem Aussichtspunkt platziert.

„Dem Himmels so nah!“ Morgens 4° und Nebel, nun 16° und Sonne pur! Nach dem Anstieg stürzen sich alle auf die Getränke, doppelte Mengen werden verklappt! Alle genießen die Aussicht, den herrlichen Tag und haben Zeit für eine kleine Pause. Alle sind sich einig: Das Traumwetter bildet eine passenden Rahmen zum Abschluss dieses Etappenlaufes.


Es geht bei km 36 in Serpentinen hinab. EINSTELLIG! Nur noch 9,8 Kilometer! Koblenz kommt bald in Sicht. In Koblenz-Guls geht es zurück auf die rechte Moselseite. Auf dem Uferweg 5,5 Kilometer vorbei an Moselweiss, Rauental zur Altstadt und zum ZIEL am Deutschen Eck, wo schon der Rhein, Kaiser Wilhelm sowie Ralph und Katrin auf die Finisher warten. Es ist geschafft!!! Unglaubliche 383 Kilometer und 12.267 Höhenmeter liegen hinter den Teilnehmern. Im Ziel am Deutschen Eck gibt es die verdiente Medaille.




Bis zum Hotel Haus Morjan schlendern wir dann 400 Meter rheinaufwärts vorbei an der Talstation der Seilbahn Koblenz, die hinauf zur Festung Ehrenbreitstein fährt. Im Hotel warten alle auf Gerd, der sich heute schon bei km 4 verlaufen und wertvolle Zeit eingebüßt hat. Um 18:45 Uhr beendet Gerd mit seinem Zieleinlauf den 1. Etappenlauf auf dem Moselsteig.

Dann feiern wir in einer nahegelegenen Pizzeria das Bestehen eines scheinbar unmöglichen Abenteuers. Auch die Läufer, die ausgesetzt hatten und Einzelstarter sind mit dabei. Alle erhalten noch ein Erinnerungspräsent. Die Themen beim Abendessen sind dann insbesondere die sehr steilen An- und gefährlichen Abstiege. Die Strecken sind im Auf- und Abstieg deutlich anspruchsvoller, ausgesetzter als von allen erwartet. Mit Schildern wie: „Nur für trittsichere und schwindelfreie Begeher geeignet!“ rechnet man doch eher in den Alpen! Die „nicht Schwindelfreien“ sind stolz auf das Überwinden ihrer „Todesangst“ und die Ängstlichen genossen die Unterstützung durch Mitläufer. Der Dank der Läufer richtet sich dann an das Orgateam und alle Helfer, ohne deren Unterstützung ein solches Projekt nicht möglich gewesen wäre. Zwei oder drei Verpflegungsstellen je Etappe waren die Basis für einen erfolgreichen Lauf. Ein Präsent wird als Anerkennung überreicht. So endet ein echtes Laufabenteuer!

Am nächsten Morgen stellt sich dann um 8:00 Uhr beim Frühstück die Frage: Wo laufen wir heute?
7. Etappe 4.10. Cochem – Hatzenport 45,2 km 1.699 hm

| Name | 1. Etappe | 2. Etappe | 3. Etappe | 4. Etappe | 5. Etappe | 6. Etappe | 7. Etappe | Gesamt |
| Ropertz, Nina | 07:15:43 | 05:59:00 | 06:20:31 | 06:29:38 | 07:00:57 | 07:33:57 | 06:49:14 | 47:29:00 |
| Hamburger, Madeleine | 09:23:49 | 08:10:31 | 07:52:08 | 08:18:13 | 09:06:40 | 09:12:48 | 08:45:25 | 60:49:34 |
| Büsing, Ilka | 09:23:49 | 08:10:31 | 07:52:08 | 08:18:13 | 09:06:40 | 09:12:48 | 08:45:25 | 60:49:34 |
| Schulte, Melanie | 09:53:48 | 08:36:00 | 08:57:36 | 09:26:51 | 10:04:29 | 11:03:26 | 09:56:51 | 67:59:01 |
| Karklis, Ute | 09:53:48 | 08:36:00 | 08:57:36 | 09:26:51 | 10:04:29 | 11:03:26 | 09:56:51 | 67:59:01 |
| Popp, Natascha | 10:07:00 | 08:14:16 | 08:21:20 | 09:00:20 | DNS | 09:48:58 | 09:22:58 | |
| Gabriele Eisele | 12:33:46 | 09:55:16 | DNS | DNS | DNS | DNS | 10:08:19 | |
| Annette Bruns | 10:08:19 | |||||||
| Zhabitskiy, Iakov | 06:48:31 | 05:38:14 | 05:25:10 | 05:57:22 | 06:20:11 | 06:43:22 | 06:27:02 | 43:19:52 |
| Brockmann, Benedikt | 07:15:43 | 05:59:00 | 06:20:31 | 06:29:38 | 07:00:57 | 06:48:02 | 06:49:14 | 46:43:05 |
| Behrens, Thomas | 09:23:49 | 08:10:31 | 07:52:08 | 08:18:13 | 09:06:40 | 09:12:48 | 08:45:25 | 60:49:34 |
| Albrecht, Frank | 10:07:00 | 08:14:16 | 08:21:20 | 09:00:20 | 07:53:37 | 09:48:58 | 08:22:58 | 61:48:29 |
| Junker, Gerd | 12:33:46 | 09:55:17 | 10:35:34 | 11:17:51 | 11:27:00 | 12:50:00 | 11:51:51 | 80:31:19 |
| Alexander Henschel | 09:03:58 |
Heute ist Gaby wieder mit dabei und wird von Annette begleitet. Von Cond über die Mosel nach Cochem und einmal mehr steil hinauf. Neidisch schauen wir auf die Sesselbahn. Leichter Regen setzt für eine halbe Stunde ein. Die Steigung endet und schon geht es wieder hinab. Bei Klotten (km 9) laufen wir ein Stück entlang der Mosel, um Kräfte zu sammeln für den folgenden heftigen Anstieg. Tag 7, gefühlt wird jeder Tag schwerer!

Der Steig führt wieder bergab. Nach Pommern. Hier bei km 19,5 steht Ralph mit VP 1. Es folgt Treis-Karden, ein Ort, der an der rechts und links der Mosel liegt. Erreichbar leider nur über einen steilen Berg, wie auch der Weg danach, wieder ein Bergrücken!
Es ist wieder ein sehr schwerer Lauf, denn es gilt 6 Steigungen zu bestehen, die mit Prozenten von 20 – 30% protzen. Keine Prozente im Alkoholgehalt, sondern in den unglaublichen Steigungen!

Kilometer 34, das Highlight heute, die märchenhafte Burg Eltz wird passiert. Besucherschlangen versperren uns den Weg, der kurz vor der Kasse links abbiegt und über Treppen hinab zum Elzbach führt. Wenig später, 9 km vor dem Ziel gilt es das Tal zu verlassen. Mit 26% Steigung windet sich der Pfad empor. Nach einem Kilometer endlich auf der Höhe. Der lang ersehnte VP befindet sich beim km 38,3 an einer kleinen Kapelle auf dem Berg. Nun kann man die letzten 7 Kilometer immer auf der Höhe und dann leicht bergab nach Hatzenport genießen. Wenn da nicht noch ein kleiner Klettersteig abwärts mit Leiter zu absolvieren wäre. Endlich unten erwartet uns das Ziel ein Gasthaus. Hier scheint die Zeit und auch alles andere seit 60 Jahren stillzustehen. Ein Geheimtipp für Nostalgiker! Morgen dann die letzte Etappe!

6. Etappe 3.10. Bullay – Cochem 51,6 km 1.864 hm

Die Königsetappe mit 1.900 Hm
| Name | 1. Etappe | 2. Etappe | 3. Etappe | 4. Etappe | 5. Etappe | 6. Etappe | Gesamt |
| Ropertz, Nina | 07:15:43 | 05:59:00 | 06:20:31 | 06:29:38 | 07:00:57 | 07:33:57 | 40:39:46 |
| Hamburger, Madeleine | 09:23:49 | 08:10:31 | 07:52:08 | 08:18:13 | 09:06:40 | 09:12:48 | 52:04:09 |
| Büsing, Ilka | 09:23:49 | 08:10:31 | 07:52:08 | 08:18:13 | 09:06:40 | 09:12:48 | 52:04:09 |
| Popp, Natascha | 10:07:00 | 08:14:16 | 08:21:20 | 09:00:20 | DNS | 09:48:58 | |
| Schulte, Melanie | 09:53:48 | 08:36:00 | 08:57:36 | 09:26:51 | 10:04:29 | 11:03:26 | 58:02:10 |
| Karklis, Ute | 09:53:48 | 08:36:00 | 08:57:36 | 09:26:51 | 10:04:29 | 11:03:26 | 58:02:10 |
| Zhabitskiy, Iakov | 06:48:31 | 05:38:14 | 05:25:10 | 05:57:22 | 06:20:11 | 06:43:22 | 36:52:50 |
| Brockmann, Benedikt | 07:15:43 | 05:59:00 | 06:20:31 | 06:29:38 | 07:00:57 | 06:48:02 | 39:53:51 |
| Behrens, Thomas | 09:23:49 | 08:10:31 | 07:52:08 | 08:18:13 | 09:06:40 | 09:12:48 | 52:04:09 |
| Albrecht, Frank | 10:07:00 | 08:14:16 | 08:21:20 | 09:00:20 | 07:53:37 | 09:48:58 | 53:25:31 |
| Junker, Gerd | 12:33:46 | 09:55:17 | 10:35:34 | 11:17:51 | 11:27:00 | 12:50:00 | 68:39:28 |

Nach dem Start in Bullay führt uns die Strecke heute durch den Wald. Im Auf und Ab geht es nach Neef (km 12), wo die Bahnlinie die Moselschleife links liegen lässt in einem Tunnel unter unseren Füßen verschwindet. Wir kommen nach Bremm und sehen schon die Steigung, 300 Höhenmeter sind in 3 Kilometern zu erklimmen wobei die max. Steigung 21% beträgt. Auf der Höhe (VP1) überlaufen wir den Bremmer Calmont mit der Moselschleife. Entlang der Mosel ragt seine Felswand etwa 380 Meter hoch Richtung Himmel. Er ist mit rund 65 Grad Steigung die steilste Weinbergslage Europas.
Schon bald heißt es Abschied nehmen von der Höhe (Ediger Feuerberg), der Abstieg nach Ediger-Eller (km 22) erfolgt fast im freien Fall 34% Gefälle (Alter Schwede!) gehen mächtig in die Beine. Der Wanderweg hat hier den sehr passenden Namen „Todesangst“!!!

In Nehren führt der Steig über die nächste Moselschleife. Noch liegen 22 Kilometer vor uns. Bald erreichen wir bei km 32 Briedern wo Raolpg´h den VP2 in einer Schutzhütte aufgebaut hat.In Beilstein, bei km 38, ein ausgesetzter Steig. Nichts Schwindelige! Der Steig wird Höllenkaul genannt. Der Weg kostet Nerven! In Bruttig-Franke laufen wir direkt, was selten ist, an der Mosel entlang. Nur um dann abzubiegen und genau bei Marathondistanz (VP 3) nochmals 250 Höhenmeter mit einer 24%igen Rampe hinaufzuschleichen. Endlich oben! Die letzten 7 Kilometer führen dann abwärts nach Cochem. Hier kommt die Bahn wieder aus dem Loch. Diese hat für die Strecke von Edingen-Eller nach Cochem in 8 Kilometern zurückgelegt, wir haben 30 Kilometer benötigt. Boah ey! Welch ein Umweg! Nach einer kleinen Umleitung wegen Streckensperrung erreichen wir das Ziel. Nun heißt es ‚Betten beziehen‘ in der DJH Cochem-Cond.

5. Etappe 2.10. Kinheim – Bullay 48 km 1.680 hm
| Name | 1. Etappe | 2. Etappe | 3. Etappe | 4. Etappe | 5. Etappe | Gesamt |
| Ropertz, Nina | 07:15:43 | 05:59:00 | 06:20:31 | 06:29:38 | 07:00.57 | 33:05:49 |
| Hamburger, Madeleine | 09:23:49 | 08:10:31 | 07:52:08 | 08:18:13 | 09:06:40 | 42:51:21 |
| Büsing, Ilka | 09:23:49 | 08:10:31 | 07:52:08 | 08:18:13 | 09:06:40 | 42:51:21 |
| Popp, Natascha | 10:07:00 | 08:14:16 | 08:21:20 | 09:00:20 | DNS | |
| Schulte, Melanie | 09:53:48 | 08:36:00 | 08:57:36 | 09:26:51 | 10:04:29 | 46:58:44 |
| Karklis, Ute | 09:53:48 | 08:36:00 | 08:57:36 | 09:26:51 | 10:04:29 | 46:58:44 |
| Zhabitskiy, Iakov | 06:48:31 | 05:38:14 | 05:25:10 | 05:57:22 | 06:20:11 | 30:09:28 |
| Brockmann, Benedikt | 07:15:43 | 05:59:00 | 06:20:31 | 06:29:38 | 07:00:57 | 33:05:49 |
| Behrens, Thomas | 09:23:49 | 08:10:31 | 07:52:08 | 08:18:13 | 09:06:40 | 42:51:21 |
| Albrecht, Frank | 10:07:00 | 08:14:16 | 08:21:20 | 09:00:20 | 07:53:37 | 43:36:33 |
| Junker, Gerd | 12:33:46 | 09:55:17 | 10:35:34 | 11:17:51 | 11:27:00 | 55:49:28 |


Leider teilt uns Natascha mit, dass sie eine Etappe aussetzen wird. Per Taxi oder Shuttle geht es für die verbliebenen Läufer heute nach Kinheim. Es ist wie immer. Start unten an der Mosel und es folgt der Anstieg durch die Weinberge hinauf auf die Höhe. 8° und Nebel! Kurz nach Kröv („Kröver Nacktarsch“) kommen wir zur ersten Moselschleife (von 4) und können leider keinen Blick auf die Moselschleife bei Wolf werfen. Der Nebel ist sehr dicht! Der Weg hinab nach Traben-Trarbach zur nächsten Moselschleife ist Genuss pur. In der Stadt über die Mosel und direkt in einen steilen (bis zu 18%), mit Serpentinen durchzogenen Anstieg. Oben passieren wir die Burgruine Grevenburg mit Gaststätte. Der Franzosensteig wird von einigen als Alternativstrecke erklommen. Oben bei Starkenburg, km 15 steht der 1. VP direkt an der Schönen Aussicht. Nach Blicken auf die Mosel kommen wir ins Wein- und Fachwerkdorf Enkirch (km 19), wo uns kleine Weinstuben zum Verweilen einladen. Weiter nach Reil zur Moselbrücke und hinauf zu einer Hütte mit Ausblick auf Pünderich mit der 3. Moselschleife. Die Marienburg ist Standort von VP 2. Hier treffen wir Gaby und Achim. Weiter durch Weinberge pur nach Zell („Schwarze Katz“), wo wir letztmals für heute die Moselschleife, Nummer 4, überqueren. Um uns dann in einer neuen heftigen Steigung (bis zu 22%) hinauf zum Collisturm wiederzufinden. Der Klettersteig liegt zwar links der Strecke, aber der Moselsteig ist hier ein ganz steiler, ausgesetzter Pfad. Alter Schwede! Die Oberschenkel glühen. Bei km 42,5 ein 3. und letzter VP. Noch 5,6 km bis zu unserem heutigen Ziel Bullay. Inmitten der Fachwerkhäuser mit winkeligen Gassen erwarten uns das Gästehaus Spies und in der Nähe gelegene Straußwirtschaften. Später genießen Gerd und Uwe ein Gläschen „Bullayer Brautrock.“ Dessen Beschreibung könnte auch unsere Läuferinnen beim Bergablauf beschreiben: Schlank, elegant, feingliedrig und harmonisch im Abgang!

4. Etappe 1.10. Piesport – Kinheim 46,9 km 1.609 hm

Heute erfolgt der Start auf halber Höhe und die erste Steigung erwartet uns erst bei km 7 mit 15%. Wiesenwege, Weinberge, Aussichten. Die erste Moselbrücke dann bei km 15 in Mühlheim/Mosel. Durch Wälder führt der Steig nach Bernkastel-Kues (km 24), ein touristisches Highlight. Hier findet man die bekannte Weinlage „Alte Badstube am Doctorberg“. In der Fachwerkstadt gibt es viele Angebote, sich für die nächste Steigung zu stärken, denn es wartet ein 3 Kilometer langer bewaldeter Anstieg (max. 19%) hinauf auf Höhe 400 NN. In Zeltingen (VP 2) bei km 36 wechseln wir die Moselseite und sind bald beim Brauhaus Kloster Machern! Es gibt auch Bier an der Mosel! Auf dem Weg nach Ürzig haben wir schöne Blicke auf eine weitere Moselschleife. Bei km 41 ist der Weg gesperrt, die Brücke fehlt! Nun ist guter Rat teuer! Die einen umlaufen diesen Bereich großzügig, andere gehen zurück und suchen eine Alternative durch den Gewürzgarten, wieder andere rutschen den Abhang neben der ehemaligen Brücke vorsichtig oder auf dem Hintern hinunter. Geschafft! Im Tal unter uns liegt nun Erden (km 43). Erdener Prälat und Erdener Treppchen sind zwei sehr berühmte Weinlagen am Steilhang der Mittelmosel. Wenig später verlassen wir den Moselsteig, um zum Ziel nach Kinheim (Kirche) abzusteigen. Von hier gelangen wir per (Ralph+Uwe) Shuttle die 10 Kilometer zur Unterkunft nach Traben-Trabach. Bergfest! Die Hälfte ist geschafft!

| Name | 1. Etappe | 2. Etappe | 3. Etappe | 4. Etappe | Gesamt |
| Ropertz, Nina | 07:15:43 | 05:59:00 | 06:20:31 | 06:29:38 | 26:04:52 |
| Hamburger, Madeleine | 09:23:49 | 08:10:31 | 07:52:08 | 08:18:13 | 33:44:41 |
| Büsing, Ilka | 09:23:49 | 08:10:31 | 07:52:08 | 08:18:13 | 33:44:41 |
| Popp, Natascha | 10:07:00 | 08:14:16 | 08:21:20 | 09:00:20 | 35:42:56 |
| Schulte, Melanie | 09:53:48 | 08:36:00 | 08:57:36 | 09:26:51 | 36:54:15 |
| Karklis, Ute | 09:53:48 | 08:36:00 | 08:57:36 | 09:26:51 | 36:54:15 |
| Zhabitskiy, Iakov | 06:48:31 | 05:38:14 | 05:25:10 | 05:57:22 | 23:49:17 |
| Brockmann, Benedikt | 07:15:43 | 05:59:00 | 06:20:31 | 06:29:38 | 26:04:52 |
| Behrens, Thomas | 09:23:49 | 08:10:31 | 07:52:08 | 08:18:13 | 33:44:41 |
| Albrecht, Frank | 10:07:00 | 08:14:16 | 08:21:20 | 09:00:20 | 35:42:56 |
| Junker, Gerd | 12:33:46 | 09:55:17 | 10:35:34 | 11:17:51 | 44:22:28 |
3. Etappe 30.9. Longuich – Piesport 45,0 km 1.480 hm

Nach dem Start in Longuich geht es über die Brücke auf die nördliche Moselseite und ab Kilometer 1 bis km 4,3 sind rund 300 Höhenmeter zu überwinden. 3,3 km mit im Schnitt 9% Steigung – alter Schwede! Bis km 11,5 in Mehring auf der Moselbrücke haben wir die Höhenmeter alle wieder verloren. Nach der Brücke führt der Weg zunächst flussaufwärts(!), nur um dann in einen ganz steilen, teilweise mit Seilen gesicherten alpinen Steig DetzemR14 (Klettersteig) zu münden. Im Aufstieg muss man Hand anlegen, bis man oben an einem exponierten Aussichtspunkt ist. Fast alle haben den ausgeschilderten Moselsteig dem Klettersteig vorgezogen. Aber auch dieser Weg war ultrasteil! Im folgenden ausgesetzten Abstieg ist wieder größte Vorsicht angezeigt. Absturzgefahr! Boah, ey! Zur Belohnung führt der Weg nun auf der Höhe zum VP 1 und durch die Wälder, bis wieder Weinberge das Bild bestimmen. Unser Blick fällt auf die Mosel und die große Stauanlage mit Schleuse bei Detzem. Von Perl bis Koblenz gibt es 13 dieser Stauanlagen um die Mosel schiffbar zu machen. In Detzem wird mit 9 Metern der größte Höhenunterschied überwunden. Weiter laufen wir Richtung Leiwen, wo uns wieder Weinberge, Anstiege und der Blick auf die Moselschleife bei Trittenheim erwarten. Von Neumagen (VP 2) aus geht es bei km 40 nochmals aufwärts zum „Großen Moselblick“. Von oben sind nicht nur die Mosel, sondern auch schon das Tagesziel Hotel Moselpanorama zu sehen. Dies hat trotz Ruhetag für uns Läufer das Restaurant geöffnet. Super!! Abends richtet sich der Blick bereits nach vorne. Die Planung des Shuttle-Dienstes Kinheim – Traben-Trarbach wird erörtert. Lösung: Jeder meldet sich 5 km vor dem Ziel, dann ist ein PKW vor Ort.

| Name | 1. Etappe | 2. Etappe | 3. Etappe | Gesamt |
| Ropertz, Nina | 07:15:43 | 05:59:00 | 06:20:31 | 19:35:14 |
| Hamburger, Madeleine | 09:23:49 | 08:10:31 | 07:52:08 | 25:26:28 |
| Büsing, Ilka | 09:23:49 | 08:10:31 | 07:52:08 | 25:26:28 |
| Popp, Natascha | 10:07:00 | 08:14:16 | 08:21:20 | 26:42:36 |
| Schulte, Melanie | 09:53:48 | 08:36:00 | 08:57:36 | 27:27:24 |
| Karklis, Ute | 09:53:48 | 08:36:00 | 08:57:36 | 27:27:24 |
| Zhabitskiy, Iakov | 06:48:31 | 05:38:14 | 05:25:10 | 17:51:55 |
| Brockmann, Benedikt | 07:15:43 | 05:59:00 | 06:20:31 | 19:35:14 |
| Behrens, Thomas | 09:23:49 | 08:10:31 | 07:52:08 | 25:26:28 |
| Albrecht, Frank | 10:07:00 | 08:14:16 | 08:21:20 | 26:42:36 |
| Junker, Gerd | 12:33:46 | 09:55:17 | 10:35:34 | 33:04:37 |
2. Etappe 29.9. Wasserliesch – Longuich 45,8 km 1.080 hm

5 Kilometer nach dem Start in Wasserliesch führt der Weg über die Saar, die dort nach 150 Metern in die Mosel mündet. Der Nebel steigt vom Fluss empor. Nach einem kurzen Besuch in Konz wird die Mosel überquert und wenig später die Bahn-Schranke mittels Bedarfs-Sprechanlage (wer kennt sie noch?) geöffnet. Danach wird nach einem 6 Kilometer langen Anstieg der mit 384 Metern der höchste Punkt der Etappe und der VP 1 erreicht. Nach Halbmarathon verlassen wir am Markusberg den Moselsteig über viele Treppenstufen (die Himmelsleiter), um einen Umweg über die Römerbrücke nach Trier, km 25, zu nehmen. Hier passieren wir die Altstadt, den Hauptmarkt, die Porta Nigra und finden einige Verpflegungsmöglichkeiten. Über die Kaiser-Wilhelm-Brücke gelangen wir etwa dort zurück auf dem Moselsteig, wo der Eifelsteig (Aachen – Trier) endet. Wir stellen fest, dass wir heute so gut wie keine Weinberge, dafür viel Wald passiert haben. Über Ehrang (VP 2) mit der Mündung der Kyll dürfen wir noch auf einen Prozessionsweg erklimmen. Danach erreichen wir bei km 42,2 nach Schweich, eine etwas größere Stadt. Nun noch einmal die Mosel überqueren und nach weiteren 2 Kilometern erreichen wir unser Ziel, das Hotel zur Linde in Longuich. Die heutigen Themen: Die vielen hundert Treppen, die Himmelsleiter und das Food-Festival in Trier, das mit den weißen Pavillons das Fotomotiv Porta Nigra ein Stück weit verdeckte sowie die nassen Wiesenwege. Abends teilt uns Gaby leider mit, dass sie die nächsten Etappen erst einmal nicht mitlaufen wird.

Ergebnisse 2. Etappe:
| Name | 1. Etappe | 2. Etappe | Gesamt |
| Ropertz, Nina | 07:15:43 | 05:59:00 | 13:14:43 |
| Hamburger, Madeleine | 09:23:49 | 08:10:31 | 17:34:20 |
| Büsing, Ilka | 09:23:49 | 08:10:31 | 17:34:20 |
| Popp, Natascha | 10:07:00 | 08:14:16 | 18:21:16 |
| Schulte, Melanie | 09:53:48 | 08:36:00 | 18:29:48 |
| Karklis, Ute | 09:53:48 | 08:36:00 | 18:29:48 |
| Eisele, Gabriele | 12:33:46 | 09:55:16 | 22:29:02 |
| Zhabitskiy, Iakov | 06:48:31 | 05:38:14 | 12:26:45 |
| Brockmann, Benedikt | 07:15:43 | 05:59:00 | 13:14:43 |
| Behrens, Thomas | 09:23:49 | 08:10:31 | 17:34:20 |
| Albrecht, Frank | 10:07:00 | 08:14:16 | 18:21:16 |
| Junker, Gerd | 12:33:46 | 09:55:17 | 22:29:03 |
1. Etappe 28.9. Schengen – Wasserliesch 55 km 1.380 hm

Am Start in Remerschen (LUX) treffen sich 12 Moselsteigläufer und 1 Läufer, der nur die 1. Etappe absolvieren wird. Nach Monaten der Vorbereitung ist zu spüren, dass nun alle froh sind, dass das Abenteuer nun endlich beginnt. 380 Kilometer und 12.000 Höhenmeter liegen vor den Teilnehmern.
„5, 4, 3, 2, 1, Los“, um 8:00 Uhr erfolgt der Start durch Uwe Laig. Nach 3,5 Kilometern wird erstmals die Mosel überquert, die hier auf Höhe 144 Meter fließt. In Koblenz mündet sie auf Höhe 74 Meter NN nach 242 Kilometern in den Rhein. Die Läufer haben bis Koblenz noch rund 375 Kilometer vor sich. Wir erreichen in Perl (GER) den Moselsteig, der uns zur Einstimmung mit einem Anstieg über 220 Höhenmeter begrüßt. 18 Kilometer führt der Weg durch Wälder, bis es durch Felder und Weinberge hinab nach Palzem bis fast zur Mosel geht. Weinberge begleiten uns nun dauerhaft auf unserem Weg, das Moseltal mit der B419 immer links. Jenseits der Mosel liegt Luxemburg. Wincheringen, Nittel und Fellerich heißen die Ortschaften, die wir durch-/umlaufen. In Nittel passieren wir das NSG Nitteler Felsen. Hier ist der Weg nur schwer zu finden. In Wasserliesch erreichen wir mit dem Hotel Albachtal unser 1. Etappenziel. Statt den offiziellen 55 haben viele einige Kilometer mehr auf dem Tacho. Auch Höhenmeter werden fleißig gesammelt. Statt der erwarteten 1.140 haben die Teilnehmer rund 1.400 auf der Uhr. In den Gesprächen beim Abendessen wird dann noch ausgiebig erörtert, wer sich wo, wann und warum verlaufen hatte.

Ergebnisse 1. Etappe:
| Name | 1. Etappe |
| Ropertz, Nina | 07:15:43 |
| Hamburger, Madeleine | 09:23:49 |
| Büsing, Ilka | 09:23:49 |
| Karklis, Ute | 09:53:48 |
| Schulte, Melanie | 09:53:48 |
| Popp, Natascha | 10:07:00 |
| Eisele, Gabriele | 12:33:46 |
| Zhabitskiy, Iakov | 06:48:31 |
| Brockmann, Benedikt | 07:15:43 |
| Henschel, Alexander | 09:03:58 |
| Behrens, Thomas | 09:23:49 |
| Albrecht, Frank | 10:07:00 |
| Junker, Gerd | 12:33:46 |
Liste der Herausforderungen:
| Nr. | Tag | Start | Ziel | Km | Hm | Km⇒ | Hm⇒ |
| 1 | 28.9. | Remerschen (LUX) | Wasserliesch | 55,0 | 1.380 | 54.9 | 1.380 |
| 2 | 29.9. | Wasserliesch | Longuich | 45,8 | 1.080 | 100,7 | 2.460 |
| 3 | 30.9. | Longuich | Piesport | 45,0 | 1.480 | 145,7 | 3.940 |
| 4 | 1.10. | Piesport | Kinheim | 46,9 | 1.609 | 192,6 | 5.549 |
| 5 | 2.10. | Kinheim | Bullay | 48,0 | 1.680 | 240,6 | 7.229 |
| 6 | 3.10. | Bullay | Cochem-Cond | 51,7 | 1.864 | 292,6 | 9.093 |
| 7 | 4.10. | Cochem-Cond | Hatzenport | 45,2 | 1.699 | 337,5 | 10.792 |
| 8 | 5.10. | Hatzenport | Koblenz | 45,7 | 1.475 | 383,2 | 12.267 |
